Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Exotische Gewürze geben unseren Speisen das gewisse Etwas und sie fördern unsere Gesundheit. Produziert werden die sinnlichen Geschmacksgeber vor allem von Kleinbauern, während der globale Gewürzhandel in den Händen weniger Konzerne liegt. Sie drücken die Preise immer weiter, so dass immer mehr Gewürzbauern verarmen. Eine Alternative bietet kleinen Produzenten der Faire Handel.
Die Referenten von lobOlmo haben in Sri Lanka zwei Kleinbauern-Zusammenschlüsse besucht: die Fairtrade-gesiegelte Kooperative SOFA sowie das WFTO-Mitglied PODIE. In deren üppig-grünen Gewürzgärten konnten sie den Produzenten beider Organisationen zuschauen, wie sie Zimt, Muskatnüsse, Pfeffer, Kurkuma, Kardamom, Gewürznelken und Vanille produzieren. Den Frauen durften sie außerdem beim Kochen feurig-scharfer Currys über die Schulter schauen.
Mit beeindruckenden Bildern zeigt der Vortrag den Anbau und die Verarbeitung von Gewürzen, ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sowie ihre Heilkräfte. Der Vortrag greift auch die Vorteile auf, die der Faire Handel den srilankischen Kleinbauern bringt, und geht auf die Unterschiede zwischen "Fairtrade-Siegel" und "WFTO-Label" ein. Beide sind zuverlässige Fair-Handels-Gütezeichen. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
An diesem Abend haben Sie die Möglichkeit, einige der vorgestellten Gewürze in kleinen Leckereien aus dem Café Mundial des AllerWeltHauses zu verkosten.
Am Sonntag, 10. Februar, findet von 16 bis 20 Uhr im Café Bistro Mundial ein passender Kochkurs zum Thema Gewürze statt. Gekocht wird vegetarisch und in drei Gängen mit der Caféleitung und Köchin Svenja Maleschka. Für weitere Infos und Anmeldungen schreiben Sie an mundial@allerwelthaus.org.

freie Plätze Müllkippe Meer Der mühsame Weg aus der Plastikfalle

( Mi., 20.2. - Mi., 20.2., 19:00-21:00 Uhr, )

Michael Schoch, Biologe und Umweltmanager von NABU-NRW, stellt dar, wie unsere Abfälle, und insbesondere die Plastikabfälle, zu einer ernsten Bedrohung für die Meere geworden sind und welche Folgen die zunehmende Vermüllung mit Kunststoff für Menschen und Natur hat. Jahr für Jahr landen mehr als 10 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen, ersticken die Meerestiere und vermüllen Küstenkommunen, so Schoch. Zudem stellt der Referent die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern aus der Fischerei, dem Wassersport, der Abfallwirtschaft sowie den Kommunen im NABU-Projekt "Meere ohne Plastik" vor. Abschließend diskutiert er mit den Interessierten über verschiedene Lösungsansätze sowie politische Regularien.
Die Veranstaltergemeinschaft des Festivals zum Weltkindertag 2017 hat in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Hagen im Rahmen der Klimapartnerschaft Hagen - Portmore/Jamaika mit den Erlösen des Festivals ein Umweltprojekt zur Reduzierung von Plastikmüll in Jamaika gefördert.
Im Frühjahr 2017 initiierte die Hilfsorganisation Nepra e.V. an der Lovely Angels School in Kathmandu/Nepal einen Fotowettbewerb für Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Unter dem Motto "Home - Through your eyes" fotografierten die Kinder all das, was für sie Zuhause bedeutet - ihr Haus, ihre Wohnung, die Straße, in der sie leben, das eigene Zimmer oder ein anderer Lieblingsplatz. Die Mädchen und Jungen erhielten für ihre Aufnahmen eine Einwegkamera. Mit ihren Bildern zeigten sie uns ihren unverfälschten Blick auf ihre Heimat Nepal.
Der Jury, bestehend aus sechs Mitgliedern (Fotografen, Künstler, Nepal-Liebhaber), fiel es schwer, die besten Aufnahmen auszuwählen. Die 13 Gewinnerbilder wurden im Anschluss für einen Jahreskalender aufbereitet und in Ausstellungen gezeigt.
Nepra e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 1987 in der Leprahilfe in Nepal aktiv ist. Ziel ist es, zuvor ausgestoßenen Leprabetroffenen eine neue Perspektive zu bieten. Die Projektmanagerin von Nepra e.V., Michaela Blees, wird an diesem Abend den Fotowettbewerb und die Arbeit von Nepra e.V. vorstellen.
Die Ausstellung ist bis zum 25.04.2019 zu besichtigen.
Wo und wie werden Landschaften für unsere Mobilität und unseren Konsum zerstört? Was hat unser Verhalten hier mit Menschenrechten anderswo zu tun? Auch die Forderung nach mehr Elektromobilität berücksichtigt oft nicht, dass dafür Rohstoffe gewonnen werden müssen. Eindrucksvolle Bilder der "Germanwatch - Rohstoffexpedition" bringen das näher, was sonst so theoretisch mit "globaler Verantwortung" umschrieben wird. Gleichzeitig diskutieren Sie mögliche Antworten. Martin Fliegner ist Dipl. Geograph und Geschäftsführer von Geoscopia Umweltbildung Bochum.
Geoscopia zeigt anhand von Live-Satellitenbildern und dem Vergleich von Momentaufnahmen und Archivbildern den bereits sichtbaren Einfluss menschlichen Handels und seiner Folgen auf das Erscheinungsbild der Erdoberfläche. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, das der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete und welches bis heute die Menschen dieser Region versorgt. Schweitzer selber verstarb auch hier 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben. Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale, Leiter der VHS Waltrop, gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schrickel auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des "Grand Docteur Schweitzer" heutzutage präsentiert.

Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysersberg nach Afrika und führt durch den erst seit 1960 unabhängigen Staat Gabun, der touristisch - zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, aber gleichwohl zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt.

Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung - nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié, per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué hinab bis Port-Gentil, der isoliert liegenden und zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.

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