Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Marokko Vielfalt der Kulturen

( Mi., 31.1. - Mi., 31.1., 19:00-21:00 Uhr, )

Marokko liegt an der Straße von Gibraltar, zwischen Atlantik, Saharawüste und Mittelmeer. Im Laufe der Geschichte wurde das Land durch römische, jüdische und arabische Einwanderung geprägt, später auch durch europäische Kolonialisierung.
Heute lebt in Marokko eine vielschichtige Gesellschaft, die von der Kultur der Ureinwohner, dem Islam sowie der europäischen und subsaharischen Einwanderung beeinflusst wird. Marokko ist auch für viele Flüchtlinge ein wichtiges Transitland nach Europa.
Mona Lahbabi, M.A. Politikwissenschaft, ist in einer bi-nationalen Familie in Marokko aufgewachsen. Sie referiert an diesem Abend über Widersprüche und Spannungen, aber auch über das Miteinanderleben verschiedener Kulturen in Marokko.
Um auch einen sinnlichen Eindruck von der Vielschichtigkeit der marokkanischen Kultur zu vermitteln, ist geplant, zu Beginn kurze Musikstücke live aus den unterschiedlichen kulturellen Traditionen Marokkos vorzustellen. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

freie Plätze Surinam Thema des Weltgebetstages der Frauen 2018

( Mi., 7.2. - Mi., 7.2., 19:00-21:00 Uhr, )

Die Republik Surinam, das kleinste Land Südamerikas, ist ein Vielvölkerstaat und Paradies für Naturliebhaber. Das Land wurde durch die 200-jährige niederländische Kolonialherrschaft bis 1975 und den Sklavenhandel tief geprägt. Etwa 70% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.
Zu Beginn des Abends gibt Meggie Raab-Steinke, Synodalbeauftragte für den Kirchenkreis Recklinghausen, mit einer Bildershow einen Eindruck Surinams und seiner multikulturellen Bevölkerung. Sie hat Surinam 2017 für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen besucht.
Im zweiten Teil des Abends präsentiert Inge Ehlers vom Team des Weltladens im AllerWeltHaus das Fair Trade-Sortiment zum Weltgebetstag 2018 von El Puente, einem Importeur und Vertreiber für fair gehandelte Produkte. Für eigene Aktionen zum Weltgebetstag 2018 können im AllerWeltHaus ein Arbeitsbuch und eine Musik-CD ausgeliehen werden.
Ein landestypisches Gericht aus der Küche des Cafe-Mundial im AllerWeltHaus rundet das Angebot des Abends ab.
Der Nahe Ostens hat seit dem Ersten Weltkrieg, nach 1945 und in jüngster Zeit (Stichworte: "Arabischer Frühling", Syrien, Irak, Jemen, "Islamischer Staat") grundlegende Transformationen erfahren.
Der Referent Björn Lars Oberndorf, u.a. Master of Arts in Criminology and Police Science von der kompetenzwerkstatt.de, wird in seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion folgende Schwerpunkte setzen:
- Definition des "Nahen Ostens" aus geographischer, historischer und religiös-kultureller Sicht
- Der Einfluss des Britischen Empire auf die politischen Entwicklungen im Nahen Osten bis 1971
- Der Zerfall des Osmanischen Reiches und dessen Folgen für die Stabilität im Nahen Osten
- Die Chronologie des Arabischen Frühlings und dessen Folgen
- Die Entstehung des Islamischen Staates und die Verantwortung des Westens
- Die Einschätzung der zukünftigen politischen, religiös-kulturellen und wirtschaftlichen Situation im Nahen Osten

freie Plätze Tibet Zehn Jahre nach dem Aufstand

( Mi., 25.4. - Mi., 25.4., 19:00-21:00 Uhr, )

In Tibet vollzieht sich seit zwei Jahrzehnten ein rasanter Wandel, bei dem die Tibeter nur Zuschauer sind. Seit dem großen Volksaufstand von 2008 geht die Zerstörung von allem Traditionellen noch schneller voran: Eine rücksichtslose Kommerzialisierung raubt den Städten ihr Gesicht; Hunderttausende Chinesen drängen die Tibeter auch in den ländlichen Regionen an den Rand; die Nomaden, früher das Rückgrat der tibetischen Gesellschaft, werden zwangsangesiedelt, die Umwelt für das chinesische Wirtschaftswachstum ausgebeutet. Ihrer Freiheitsrechte beraubt, haben schon über 130 Männer und Frauen durch Selbstverbrennung gegen diese Entwicklung protestiert. Sie sehen darin aber nicht nur Verzweiflung, sondern auch einen letzten Akt der Würde.
Gleichzeitig breitet sich eine neue, stille, subtile, aber sehr effektive Protestbewegung aus, Lhakar, auf deutsch Weißer (=glücksverheißender) Mittwoch. An einem solchen Tag wurde der Dalai Lama geboren, und es ist der besondere Gedenktag der Bewegung, die im Alltag das Tibetische wieder hervorhebt.
Klemens Ludwig zeichnet ein Bild von der Lage in Tibet und geht dabei auch auf die historische Entwicklung, den ungebrochenen Widerstand der Menschen, die tieferen Ursachen dafür und die Perspektiven ein. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Syrien gilt als Schlüsselland des Nahen Ostens und war schon immer als Teil des so genannten Fruchtbaren Halbmondes zwischen Mittelmeer und Mesopotamien, zwischen Anatolien und Anti-Libanon-Gebirge ein von vielen begehrtes Herrschaftsgebiet. Und so blickt das heutige Syrien zurück auf eine Geschichte von vielen tausend Jahren, und die großen Städte des Landes gelten als die ältesten der Welt.
Clemens Schmale zeigt ausgewählte Aspekte der syrischen Geschichte anhand verschiedener Ausgrabungsstätten und Baudenkmale. Er porträtiert die bedeutenden Metropolen des Landes, Aleppo und Damaskus, die vielen als schönste Großstädte des Orients galten. Denn inzwischen sind durch den syrischen Bürgerkrieg z.B. in Aleppo bereits irreparable Schäden an der historischen Bausubstanz entstanden.
Der Referent besucht seit Anfang der 70er Jahre immer wieder Nordafrika und den Nahen und Mittleren Osten und hält seit langem Vorträge über die islamische Welt von Tunesien bis Jemen, vom Libanon bis Usbekistan. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

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