Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die Volkshochschule und der Hagener Heimatbund möchten auch in diesem Jahr wieder ihre gemeinsame Reihe "Stadtspaziergänge - Baukunst um 1890/1930" aufgreifen. Diesmal "spazieren" die Teilnehmer mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff (Vorstand Hagener Heimatbund) durch einen hinsichtlich der Architektur überaus spannenden Teil Haspes - die Exkursion führt von der evangelischen Kirche an der Frankstraße durch die Kölner Straße und weiter durch die Voerder Straße bis zur Dammstraße. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

freie Plätze Hohenhof und Stirnband - Schätze des Jugendstils

( Mi., 21.3. - Mi., 21.3., 16:00-18:00 Uhr, )

Im Hagener Stadtteil Emst steht im Grünen ein architektonisches Highlight aus der Zeit des Jugendstils. Für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus errichtete der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde 1906 bis 1908 das Wohnhaus der Familie, den Hohenhof. Heute zählt das Gebäude europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil. Bis heute ist die Idee des Gesamtkunstwerks für den Betrachter in der minutiösen und individuellen Komposition der Räume erlebbar. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Neben dem 1902 eingeweihten Folkwang-Museum plante Osthaus die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch der Hohenhof gehört. Im Kursentgelt ist der Eintritt für den Hohenhof bereits enthalten. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

freie Plätze Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern

( Do., 17.5. - Do., 17.5., 16:00-17:00 Uhr, )

Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab. Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens' typischen schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

freie Plätze Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

( Mi., 18.4. - Mi., 18.4., 16:00-17:30 Uhr, )

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur. Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Historismus über den Jugendstil bis in die Moderne - jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.

freie Plätze Jugendstil in der Liebfrauenkirche in Vorhalle

( Do., 15.3. - Do., 15.3., 16:00-17:30 Uhr, )

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit eine Kirche des ausklingenden Historismus - aber mit Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.
Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der "Wiedenbrücker Schule". In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934-36 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und eine der schönsten Kirchen in Hagen.
Die Führung durch die Kirche übernimmt Benno Schmolke, Kunstlehrer i. R. und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Sepia14-TeamART. Für die Führung haben wir keinen Eintrittspreis festgelegt. Sie steht unter dem Motto "Zahlen Sie, so viel Sie wollen" (Pay what you want).

freie Plätze Hagen kennenlernen - 2 Stunden zu Fuß durch die Innenstadt

( Do., 19.4. - Do., 19.4., 16:00-18:00 Uhr, )

Mit dieser Tour möchten wir die Stadt Hagen vorstellen und Ihnen helfen, sich besser zurechtzufinden.
Wir werden gemeinsam historische Orte besuchen und einen Blick in das Osthaus Museum und das Theater der Stadt Hagen werfen. Kirchen, Brunnen, Denkmäler und die Elbershallen stehen auch auf unserem Plan, und während des Besuches erfahren Sie, wie sich das Leben in Hagen verändert hat.
Auf unserem Weg lernen Sie außerdem wichtige Orte für das tägliche Leben kennen: das Bürgerbüro, die Stadtbücherei, das Rathaus und vieles mehr.
Ziel dieser Tour ist es, Ihnen die Stadt Hagen vorzustellen. Wir wünschen uns, dass Sie dabei eine "Lieblingsecke" oder einen Treffpunkt kennenlernen.

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Schwanenstr. 6-10
58089 Hagen

Tel.: 02331 207-3622
Fax: 02331 207-2443
E-Mail: vhs@stadt-hagen.de

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