Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Wo und wie werden Landschaften für unsere Mobilität und unseren Konsum zerstört? Was hat unser Verhalten hier mit Menschenrechten anderswo zu tun? Auch die Forderung nach mehr Elektromobilität berücksichtigt oft nicht, dass dafür Rohstoffe gewonnen werden müssen. Eindrucksvolle Bilder der "Germanwatch - Rohstoffexpedition" bringen das näher, was sonst so theoretisch mit "globaler Verantwortung" umschrieben wird. Gleichzeitig diskutieren Sie mögliche Antworten. Martin Fliegner ist Dipl. Geograph und Geschäftsführer von Geoscopia Umweltbildung Bochum.
Geoscopia zeigt anhand von Live-Satellitenbildern und dem Vergleich von Momentaufnahmen und Archivbildern den bereits sichtbaren Einfluss menschlichen Handels und seiner Folgen auf das Erscheinungsbild der Erdoberfläche. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, das der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete und welches bis heute die Menschen dieser Region versorgt. Schweitzer selber verstarb auch hier 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben. Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale, Leiter der VHS Waltrop, gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schrickel auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des "Grand Docteur Schweitzer" heutzutage präsentiert.

Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysersberg nach Afrika und führt durch den erst seit 1960 unabhängigen Staat Gabun, der touristisch - zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, aber gleichwohl zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt.

Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung - nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié, per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué hinab bis Port-Gentil, der isoliert liegenden und zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.

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