Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die FAIR FRIENDS zeigt vom 5. - 8. September in den Westfalenhallen Dortmund die ganze Vielfalt des fairen
Handels und nachhaltiger Lebensstile. Mit rund 6000 Besuchern und etwa 220 Ausstellern aus 17 Ländern ist sie in diesem Bereich Deutschlands größte Messe. Auf der FAIR FRIENDS sind alle willkommen, die sich für nachhaltiges Handeln interessieren und über Zukunftstrends informieren möchten. Zahlreiche Aussteller aus Deutschland und dem europäischen Ausland zeigen ihre neuesten Kollektionen und die Trends für das nächste Jahr. Neben den zahlreichen Händlern und Herstellern werden auf der FAIR FRIENDS natürlich auch die wichtigen Bildungs- und Kampagnenakteure vertreten sein, die sich dem Thema "Fairer Handel" widmen. Modenschauen, Verkostungen und weitere Bühnenveranstaltungen laden zu einem umfassenden Informations-
und Unterhaltungsangebot ein. Am Samstag wird für alle, die sich nicht alleine auf den Weg machen möchten,
eine Fahrt zur Messe angeboten: Wir fahren gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsort, die Rückfahrt erfolgt eigenständig. Fahrt- und Eintrittskosten tragen Sie selbst.
Gerechtigkeit ist ein Thema, das in Kitas einen hohen Stellenwert hat. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Wert kindgerecht einzuführen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, bietet die Projektstelle "FaireKITA" mit dem Thema Fairtrade und ermöglicht gleichzeitig, einen Beitrag zu den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zu leisten. Doch was hat der Faire Handel mit Gerechtigkeit zu tun? Und was hat eine Kita mit dem Fairen Handel zu tun? Und wie könnte eine faire Kita aussehen?
Eine Mitarbeiterin der Projektstelle stellt die Projektidee und den Fairen Handel vor, erläutert, wie er funktioniert
und ermöglicht einen Einblick in die Beschaffung von Kitagerechten fairen Produkten. Zudem haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, praktische Module für ihre Arbeit mit den Kindern kennenzulernen.
Eine Veranstaltung der Projektstelle FaireKITA in Kooperation mit der VHS und der Steuerungsgruppe "Hagen handelt fair". Das bundesweite Projekt FaireKITA ist ein Angebot des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, getragen vom Informationszentrums 3. Welt Dortmund e. V. und wird gefördert von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des BMZ.
Informationen und Anmeldung:
Claudia Pempelforth
Projektreferentin FaireKITA
Büro VHS Hagen
Schwanenstr. 6 - 10
58089 Hagen
Tel 02331 207 3594
c.pempelforth@faire-kita.de
Bürozeiten: Mi 9.30 -12.30 Uhr /13.30 - 15.00 Uhr

freie Plätze Interkulturelle Gemeinschaftsgärten Gärtner gehen über Grenzen

( Mo., 23.9. - Mo., 23.9., 19:00-20:30 Uhr, )

Gemeinschaftliches Gärtnern liegt im Trend. Und auch interkulturelle Gärten breiten sich seit den 1990er Jahren
weltweit aus. In ihnen engagieren sich einheimische und zugewanderte Menschen mit ganz unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergründen, Altersstufen und Lebensformen. Sie sind über das gemeinsame Gärtnern hinaus Orte der Begegnung, fördern die Integration von Migranten sowie das Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten.
Der gebürtige Hagener Holger Lueg ist seit über zwanzig Jahren im sächsischen Naturschutz tätig und berichtet über einen internationalen Gemeinschaftsgarten in Freiberg, der unmittelbar neben einer Plattenbausiedlung angelegt wurde. Angesichts der angespannten politischen Situation gegenüber Migranten geht es bei dem Projekt darum, dass Einheimische, Flüchtlinge, Jung und Alt gemeinsam eine Oase des wertschätzenden Miteinanders schaffen, in der auch die Natur ihren Platz hat. Er wird über seine Erfahrungen in diesem Mikroprojekt berichten und schildern, welche positiven Perspektiven sich daraus für die Probleme unserer
Zeit ergeben können.
Im Anschluss stellt Silke Krüger vom BiWaG e. V. (Bildung, Wald und Garten) eine kulturell bunte und nachhaltige Gartengemeinschaft auf dem Goldberg vor, in welche sich jeder mit seinen Ideen und Fähigkeiten einbringen kann.
Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. (Pay what you want)

freie Plätze Thailand - Tiere und Tempel

( Mi., 30.10. - Mi., 30.10., 19:00-21:00 Uhr, )

Der Vortrag berichtet über Nationalparks und Schutzgebiete im Norden von Thailand mit ihrer reichen Artenvielfalt
der dort heimischen Vögel. Timothy Drane wird sich darüber hinaus mit der Frage des Umweltschutzes in diesen
Gebieten auseinandersetzen. Wie gehen die modernen Thailänder und die alten einheimischen Bergstämme mit
ihrer Natur um? Was wird für die Umwelt getan? Was für einen Einfluss hat der Buddhismus hier? Der buddhistische Glaube basiert auf einem respektvollen Umgang mit der Umwelt. Oft sind Tempelanlagen und Ruinen aus früheren Zeiten Paradiese für die Natur. Wie gehen die Menschen in den modernen Städten, z. B. Bangkok, mit ihrer Umwelt um? Was können wir von Thailand lernen?

freie Plätze Gesund und klimafreundlich kochen Kochabend in Kooperation mit Hatopia

( Mi., 11.12. - Mi., 11.12., 18:00-21:00 Uhr, )

Dass etwas klimafreundlich, gesund und fair zu kochen nicht nur was für das gute Gewissen ist, beweisen wir an
diesem Abend! Aus regionalem Biogemüse zaubern wir ein leckeres, veganes und ausgewogenes Menü. Wir werden uns darüber austauschen, wo die Lebensmittel für unsere Gerichte eigentlich herkommen und wer sie produziert hat. Willkommen sind alle, die Lust auf einen geselligen Abend mit leckerem Essen haben!

Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. (Pay what you want)

freie Plätze Schmuck-Upcycling Gib Omas Ring ein neues Leben!

( Mi., 15.1. - Mi., 15.1., 19:00-21:00 Uhr, )

Gibt es in Ihren Schubladen ungeliebte, ungetragene und defekte Schmuckstücke, die ein zweites Leben verdient haben? Reparieren und umarbeiten ungeliebter Stücke ist eine ökologische Lösung und eine Herausforderung im Design. Im Workshop betrachten wir die Probleme, die die Gewinnung von Schmuckmetallen und Steinen in anderen Teilen der Erde bedeutet, wie Modeschmuck Flüsse vergiftet und Menschen ausbeutet. Um dem etwas entgegen zu setzen, werden wir mit professionellem Werkzeug
alte Schmuckstücke wieder reparieren, um- und aufarbeiten.
Goldschmiedewerkzeug wird gestellt. Bitte ungeliebte, defekte und umzuarbeitende Schmuckstücke und Modeschmuck mitbringen. Je nach individuellem Bedarf können Materialkosten entstehen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. Pay what you want.
Landschaftlich zählt er zu den schönsten und vielfältigsten Ländern des Kontinents, der nördlichste Staat Südamerikas, welcher über Jahrzehnte zumeist als No-Go-Area galt. Seit dem Abschluss des Friedensvertrages aber ist das Land zurück auf der touristischen Weltkarte, und Kolumbien mit der zweitgrößten spanischsprachigen Bevölkerung weltweit hat viel zu bieten. Der Referent Clemens Schmale nimmt uns mit auf eine Reise
durch die Hauptstadt Bogotá mit ihrer geschichtsträchtigen und reizvollen Umgebung inmitten der nördlichen Anden und stellt das Kaffeedreieck vor, jene Hochburg kolumbianischen Kaffeeanbaus, von der aus die Weltmärkte mit den besten Bohnen versorgt werden. Weiter geht es nach Medellín, jener klimatisch angenehmen Millionenmetropole, die längst ihren Ruf als Hauptstadt des Verbrechens abgeschüttelt
hat und nun zu den dynamischsten und modernsten Städten Südamerikas aufgestiegen ist. Abschließend
steht der Besuch der feuchtheißen Karibikküste an, wo im Umfeld des herrlichen Tayrona-Nationalparks und auf der Guajira-Halbinsel noch verschiedene indigene Ethnien leben. Der Referent begibt sich auf eine Entdeckungstour durch das heutige Kolumbien und durch die wechselvolle Geschichte des Landes, nicht zuletzt auf den Spuren des großen Freiheitskämpfers Simon Bolivar. Der Vortragende - Romanist und Sozialwissenschaftler - besuchte mehr als zehnmal den amerikanischen Kontinent, leitete mehrfach Studienreisen dorthin und referierte u. a. über Chile, Kuba
und Nicaragua. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Wie leben die Menschen weltweit? Was essen sie? Welche Bedeutung hat für sie der faire Handel? Wie feiern sie ihre Feste? Bestehen kulturübergreifende Gemeinsamkeiten? Oder überwiegen die Unterschiede? Diese Fragen stehen im Zentrum der Multivisionsshow! Mit wunderschönen Fotos auf Großleinwand, inspirierenden Erzählungen und stimmungsvoller Musik nehmen Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner die Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Reise um unseren Planeten.
In Ghana, Israel, Palästina, Sri Lanka, Nepal und Ecuador besuchten die beiden Fotojournalisten imposante Heiligtümer der fünf Weltreligionen. Sie begaben sich zum tiefsten Punkt und ins höchste Gebirge der Erde. Ob in trocken-kargen Savannen- und Wüstengebieten, an palmenbestandenen Traumstränden, in steilen Bergdörfern oder im wuchernd-grünen Regenwald, überall erhielten die beiden einzigartige Einblicke ins Leben von Fair Trade-Produzenten. Sie halfen bei der Oliven-, Tee- und Bananenernte mit, lernten wie Klangschalen, Papier aus Elefantenkot und beduinische Webwaren hergestellt werden. Die Multivisionsshow ist eine Liebeserklärung an unseren Planeten. Sie macht Mut, sich für eine gerechtere, friedlichere und menschlichere Welt zu engagieren. Eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Der tibetanische Arzt, Meditationslehrer und Schriftsteller Akong Rinpoche musste 1959 auf einem dramatischen Weg über den Himalaya aus Tibet flüchten.
Der Film dokumentiert seine Lebensgeschichte und berichtet davon, wie Akong Rinpoche sich als tibetanischer Flüchtling in der britischen Gesellschaft einlebte, um dort Neues zu schaffen. Über die nächsten Jahrzehnte baute er eines der größten und wichtigsten Zentren für den tibetanischen Buddhismus in Europa auf. Durch den gewaltigen Einsatz von Akong Rinpoche etablierte sich das Zentrum KAGY SAMYLE LING in Schottland zu einem Zentrum des Weltfriedens. Akong Rinpoche machte es sich zur Aufgabe, weit über die Grenzen des Buddhismus hinaus, Menschen in Not zu helfen und sich für den Frieden in der Welt und eine bessere
Zukunft einzusetzen. Er hat nie seine Geschichte als Flüchtling vergessen. Um Menschen in der Welt, die Not
leiden, zu helfen, gründete er die Hilfsorganisation ROKPA, die sich in Nepal, Simbabwe und den tibetischen Gebieten Westchinas engagiert.
Beate Jantzer von der ROKPA-Organisation in Deutschland wird vor dem Film eine kurze Einleitung geben und ist offen für Fragen nach dem Film.

Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. Pay what you want.

freie Plätze Die Krise der Kleinbauern - das Beispiel Jamaikas

( Mi., 25.3. - Mi., 25.3., 19:00-21:00 Uhr, )

Die karibische Insel Jamaika, ungefähr so groß wie Hessen, mit ca. drei Millionen Einwohnern, wird hierzulande gerne als tropisches Paradies mit Reggae und Palmenstränden dargestellt. Die Insel ist jedoch in der Realität erst mal ein Land mit vielen Problemen. Dies gilt in hohem Maße für die von Kleinbauern geprägte Landwirtschaft Jamaikas: Die eigene Lebensmittelproduktion stagniert, importierte Nahrungsmittel sind allgegenwärtig. Der Hintergrund dieser Entwicklung reicht in die Kolonialzeit zurück. Bis weit nach der Abschaffung der Sklaverei 1833 prägte der Zuckerrohranbau die jamaikanische Gesellschaft. Nach 1838 verließen jedoch die meisten ehemaligen Sklaven die Plantagen und versuchten, als Kleinbauern ein neues Leben zu beginnen.
Die zwangsläufige Armut wurde zum Grundstein für die bis heute ungebrochene Landflucht und die immer schwieriger werdende Auswanderung. Doch die Zeiten ändern sich: Wie in vielen anderen Ländern feiert "Jamaican Food" nicht nur auf Jamaika, sondern auch jenseits des Atlantiks seinen Einstieg in die Welt der angesagten Kochkunst. Grund genug, sich mit der Geschichte, den Problemen, aber auch den Produkten der Landwirtschaft der Insel zu beschäftigen - und auch mal zu probieren!

Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. Pay what you want.
Kioomars Musayyebei wird auf die politisch problematische Situation der Musiker im Iran während und nach der
Revolution eingehen, welche die Situation der Musiker im Iran bis heute stark beeinflusst. Der Vortrag wird mit musikalischen Beiträgen von Kioomars Musayyebei auf seinem Santur begleitet. Kioomars Musayyebei wurde im Jahr 1977 in Teheran geboren und studierte dort das traditionell persische Instrument Santur. Für viele Jahre war er in mehreren iranischen Musikgruppen tätig, mit diversen Konzertauftritten im Iran und im Ausland. Seit 2011 unterrichtet, komponiert und spielt er in Deutschland, wo er 2015 an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach "Musik.Welt" absolvierte.

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Kontakt

Volkshochschule Hagen

Schwanenstr. 6-10
58089 Hagen

Tel.: 02331 207-3622
Fax: 02331 207-2443
E-Mail: vhs@stadt-hagen.de

Öffnungszeiten

Während des Semesters:

Montag - Donnerstag:
08:30 - 13:30 Uhr 
tel. auch 14:00-16:00 Uhr 
Freitag:
08:30 - 12:30 Uhr

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