Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Seite 1 von 1

Keine Internet-Anmeldung möglich Tagesfahrt nach Bonn - Der Brexit

( Sa., 2.5. - Sa., 2.5., 08:30-01:30 Uhr, )

Der Brexit
Busfahrt am 02.05.2020 nach Bonn

Im Juni 2016 erklärte die Mehrheit der Briten bei einem Referendum, dass sie die Europäische Union verlassen wollte. Der Austrittsantrag an die EU ließ bis März 2017 auf sich warten, und es waren zähe Verhandlungen mit mehrmaliger Verlängerung der Austrittsfrist. Im britischen Unterhaus scheiterte der ausgehandelte Vertrag einige Male, aber die letzte britische Unterhauswahl im Dezember 2019 zeigte Premierminister Boris Johnson als klaren Sieger, der auch ein Mandat für den Austritt erhielt. Den Vertrag hatte er in Teilen nachverhandelt. Der Brexit wird also kommen. Am 31. Januar 2020 lief die letzte Frist ab. Aber dies ist erst der Anfang, denn es muss auch über die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verhandelt werden. Wo stand und steht die EU bei dem selbstgewählten britischen Austritt? Die Mehrheit der Schotten war und ist gegen den Brexit. Wie geht es bei ihnen weiter? Wie sieht die europäische Zukunft aus ohne die Briten?
Diese Fragen werden wir mit Ihnen in Bonn im Haus der Geschichte von 14.00 -15.30 Uhr mit Frau Dr. Sigrid Fretlöh, Mitglied im Team Europe Rednerpool, besprechen.

Unsere Kooperationsveranstaltung sieht folgenden vorläufigen Programmablauf vor:
08.30 Uhr Abfahrt am Rathaus an der Volme
10.30 Uhr Ankunft am Haus der Geschichte in Bonn und dort eine Führung unter europäischen Aspekten
13.00 - 13.45 Uhr Mittagspause vor Ort (auf eigene Kosten)
14.00 - 15.30 Uhr Der Brexit - Und jetzt ?
15.45 - 16.15 Uhr Fahrt nach Königswinter, dort Aufenthalt an der Rheinpromenade
17.30 - 24.00 Uhr Fahrt im Rahmen von "Rhein in Flammen" auf dem Schiff MS STADT VALLENDAR, Schifffahrt bis LINZ, dort Aufstellung der Schiffe zum Konvoi und Schifffahrt rheinabwärts unter Teilnahme an der Großveranstaltung "Rhein in Flammen" mit dem Abschlussfeuerwerk in Bonn als Höhepunkt
Ca. 23.45 Uhr Auflösung des Konvois und Rückfahrt nach KÖNIGSWINTER
24.00 Uhr Abfahrt nach Hagen
01.30 Uhr Ankunft Hagen Rathaus an der Volme

Folgende Leistungen sind im Preis der Busfahrt enthalten:
1 x Busfahrten
1 x Besuch im Haus der Geschichte in Bonn inkl. Gästeführung
1 x Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Referentin Frau Dr. Fretlöh
1 x Fahrt auf der MS STADT VALLENDAR und Teilnahme an "Rhein in Flammen" inkl. Abendessen in Form eines 3-Gang-Menues

Kosten: 120 € pro Person inkl. MwSt-Anteil

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, verbindliche Anmeldung bis zum 28.02.2020 nur bei:
Sabine Krink
Europabeauftragte der Stadt Hagen
02331 207 3186
sabine.krink@stadt-hagen.de

freie Plätze Ende der Maloche im Kohlebergbau

( Mo., 4.5. - Mo., 4.5., 19:00-21:00 Uhr, Villa Post )

Ende Dezember 2018 war "Schicht im Schacht": Mit einem zentralen Festakt wurde der deutsche Steinkohlenbergbau in Bottrop verabschiedet. In den Abschiedsreden wurde den Kumpel gedankt, die in schwerster montaner Arbeit über Jahrzehnte hinweg den Wohlstand Deutschlands im Wortsinn zu Tage gefördert haben. Von den ausländischen Bergmännern, die man im vorletzten Jahrhundert mit allerlei Versprechungen ins Ruhrgebiet geholt hatte, war wenig die Rede. Und schon gar nichts hörte man von jüdischen Arbeitern, die man während des Ersten Weltkrieges und auch danach in Russisch-Polen, teils freiwillig, teils mit Gewalt zur schwerindustriellen Arbeit nach Deutschland gelockt hatte. Unter den Arbeitern aus dem russisch-polnischen Okkupationsgebiet befanden sich auch etwa 150.000 sog. Ostjuden. Allein 4.000 von ihnen arbeiteten als Kumpel in den Kohlegruben des rheinisch-westfälischen Industriegebietes unter Tage. Sie alle widerlegten eindrucksvoll die antisemitische Legende, dass Juden zur körperlichen Arbeit nicht willens oder fähig seien. Viel zitiert auch das Wort, das als Ehrenwort der Ruhrgebietsarbeiter gilt: Maloche. Wo kommt es her, dieses rein hebräische Wort, und wie konnte es sich selbstverständlich und allgemein verbreiten?
Die VHS Hagen überträgt 2 Vorträge von der Digi-Konferenz 2020 aus Frankfurt: 1. "Jenseits von Sad by Design" (Geert Lovink) und 2. "No more Dystopia" (Julia Kloiber) zu Auswirkungen der social media im Speziellen und zur Technisierung im Allgemeinen. Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet die Vorträge zu gesellschaftlich relevanten Themen in der Reihe "Smart Democracy" in Kooperation mit dem Hessischen Volkshochschulverband.

Die Vorträge werden über Internet per Live-Stream übertragen, d.h., Sie sitzen gemütlich zuhause mit dem PC, Notebook und/oder dem Smartphone (Internet-Verbindung des Geräts notwendig) und verfolgen die Vorträge. Nach der Anmeldung erhalten Sie per Mail rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zum Aufruf des Live-Streams und einen Hinweis auf eine Smartphone-App, mit der Sie sich durch Fragen online an der anschließenden Diskussion beteiligen können.

Zu den Vorträgen im Einzelnen:
Geert Lovink: "Jenseits von Sad by Design"
Facebook, Twitter, Instagram, Tinder und Co. - all das Klicken, Scrollen, Wischen und Liken lässt uns am Ende sinnentleert zurück. Traurigkeit ist zum Designproblem geworden, die Höhen und Tiefen der Melancholie sind längst in den Social-Media-Plattformen kodiert. Geert Lovink bietet eine kritische Analyse der aktuellen Kontroversen, die sich um Social Media, Fake News, toxische virale Memes und Online-Sucht drehen.
Geert Lovink ist ein niederländisch-australischer Politik- und Medienwissenschaftler, Netzaktivist und Autor von verschiedenen Büchern rund um das Thema Internet-Kultur.

Julia Kloiber: "No more Dystopia"
Es ist schwierig über Technologie und die Zukunft nachzudenken, ohne dabei automatisch in schwarz oder weiß abzudriften - in die Apokalypsen und die Utopien, in billige Erzählungen, die den Diskurs dominieren. Wir drücken uns damit ein Stück weit vor der Komplexität, die das Thema und die unterschiedlichen Menschen mit sich bringen. Julia Kloiber hat sich viel mit Technologie und zivilem Ungehorsam beschäftigt, mit Menschen, die radikale Visionen für eine bessere Welt haben. Menschen, die sich für offenes Wissen, für den Erhalt der Privatsphäre und für Meinungsfreiheit einsetzen. In diesem Vortrag will sie ihre Geschichten erzählen und darüber nachdenken, was wir von diesen Menschen für die Zukunft lernen können.
Julia Kloiber ist Partner bei Ashoka Deutschland und Gründerin von Superrr Lab, einer Organisation, die sich mit neuen Technologien und deren Einfluss auf die Gesellschaft beschäftigt. Julia hat das Förderprogramm Prototype Fund, das Netzwerk Code for Germany und ein Feminist Tech Fellowship gegründet.
Die VHS Hagen überträgt 2 Vorträge von der Digi-Konferenz 2020 aus Frankfurt: 1. "Jenseits von Sad by Design" (Geert Lovink) und 2. "No more Dystopia" (Julia Kloiber) zu Auswirkungen der social media im Speziellen und zur Technisierung im Allgemeinen. Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet die Vorträge zu gesellschaftlich relevanten Themen in der Reihe "Smart Democracy" in Kooperation mit dem Hessischen Volkshochschulverband.

Die Vorträge werden über Internet per Live-Stream in die Villa Post übertragen und können dort live verfolgt werden. An der anschließenden Fragerunde und Diskussion kann sich online von der Villa Post aus beteiligt werden.

Zu den Vorträgen im Einzelnen:
Geert Lovink: "Jenseits von Sad by Design"
Facebook, Twitter, Instagram, Tinder und Co. - all das Klicken, Scrollen, Wischen und Liken lässt uns am Ende sinnentleert zurück. Traurigkeit ist zum Designproblem geworden, die Höhen und Tiefen der Melancholie sind längst in den Social-Media-Plattformen kodiert. Geert Lovink bietet eine kritische Analyse der aktuellen Kontroversen, die sich um Social Media, Fake News, toxische virale Memes und Online-Sucht drehen.
Geert Lovink ist ein niederländisch-australischer Politik- und Medienwissenschaftler, Netzaktivist und Autor von verschiedenen Büchern rund um das Thema Internet-Kultur.

Julia Kloiber: "No more Dystopia"
Es ist schwierig über Technologie und die Zukunft nachzudenken, ohne dabei automatisch in schwarz oder weiß abzudriften - in die Apokalypsen und die Utopien, in billige Erzählungen, die den Diskurs dominieren. Wir drücken uns damit ein Stück weit vor der Komplexität, die das Thema und die unterschiedlichen Menschen mit sich bringen. Julia Kloiber hat sich viel mit Technologie und zivilem Ungehorsam beschäftigt, mit Menschen, die radikale Visionen für eine bessere Welt haben. Menschen, die sich für offenes Wissen, für den Erhalt der Privatsphäre und für Meinungsfreiheit einsetzen. In diesem Vortrag will sie ihre Geschichten erzählen und darüber nachdenken, was wir von diesen Menschen für die Zukunft lernen können.
Julia Kloiber ist Partner bei Ashoka Deutschland und Gründerin von Superrr Lab, einer Organisation, die sich mit neuen Technologien und deren Einfluss auf die Gesellschaft beschäftigt. Julia hat das Förderprogramm Prototype Fund, das Netzwerk Code for Germany und ein Feminist Tech Fellowship gegründet.

Seite 1 von 1

Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste
auf Warteliste
Keine Internet-Anmeldung möglich
Keine Internet-Anmeldung möglich

Kontakt

Volkshochschule Hagen

Schwanenstr. 6-10
58089 Hagen

Tel.: 02331 207-3622
Fax: 02331 207-2443
E-Mail: vhs@stadt-hagen.de

Öffnungszeiten

Während des Semesters:

Montag - Donnerstag:
08:30 - 13:30 Uhr 
tel. auch 14:00-16:00 Uhr 
Freitag:
08:30 - 12:30 Uhr

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen